Note on touching

I just decided, no, my brain just decided without me, actually, that I needed to write again. It may not be the perfect choice to do it in English, because I can’t make no mistakes here, but another language enables you to sit back a little, look at your thoughts from a different perspective. The„Note on touching“ weiterlesen

Sommerregen im Mai

Es hörte nicht auf. Eine Viertelstunde später saß ich immer noch da und ließ Tropfen für Tropfen über meine geschlossenen Augen laufen.
„Hey“, sagte jemand laut. Das störte. Ich ließ die Augen zu.
„Hey“, sagte jemand ein zweites Mal.

Herrlich, herrlich, jung zu sein

Ich fürchte mich vor Vergänglichkeit. Vergänglichkeit ist kein fester Bestandteil meines Weltbildes. Sie erscheint mir wie eine Abweichung von der Regel. Ein Fehler im System. Eine sehr seltene Krankheit. „Warum passiert das?, es sollte doch eigentlich anders sein“. Vergänglichkeit anzunehmen, statt sie zu fürchten, klingt nach einer sinnvollen Entwicklungsaufgabe. Vielleicht ist man dann seltener enttäuscht. Ana Das„Herrlich, herrlich, jung zu sein“ weiterlesen

Lust // Genuss // Musik …

Wenn die Musik eine Tür wäre, dann würde sie sich hin zu Tash Sultana öffnen. Diese Frau bringt mich um den Verstand. Ihr Sound ist keine Replik ihrer Gefühle, er ist nicht wie sie, er ist sie – er ist zart, rau, wunderschön und tut weh, alles gleichzeitig. Da ist vielleicht ein bisschen Jimi Hendrix,„Lust // Genuss // Musik …“ weiterlesen

Weiß

Warm und weiß fühlte sich ihr Herz an, von ihm aus strömte pure Energie durch ihren Körper. Das Glück ließ sie lächeln; sie sah ihr Leben vor sich und es war bunt, hell, in Farben gemalt, die niemand außer ihr sehen konnte, in Tönen erfahrbar, die niemand sonst hörte. Es war, als hätte man die„Weiß“ weiterlesen

Schwarz

Die Straße vor ihr war fast leer; Regentropfen liefen ihr das Gesicht hinab. Die Hände hatte sie tief in ihren Jackentaschen vergraben, ihre Füße steckten in schon völlig durchweichten, gelben Turnschuhen. Ein paar blonde Haare klebten auf ihrer Stirn. Die Schritte lagen schwer auf dem Asphalt; ihre Augen brannten. Endlich erlaubte sie sich, traurig zu„Schwarz“ weiterlesen

Orange

Der Bus brachte sie ans äußerste Ende der Stadt. Wohlig ließ sie sich in den Sitz und ihre viel zu große Jacke sinken. Durchs Fenster schien ihr die Sonne aufs Gesicht, mit geschlossenen Augen saß sie da, in sich vergessen, gewärmt, gestreichelt, geliebt. Aber da war nur sie. Das Gefühl in ihr schwoll an, bis„Orange“ weiterlesen

Die Schatten unter der Eiche

Mein guter Freund tanzt zu der Musik, die er hört, ganz egal, wo er ist. Er schert sich nicht darum, was die Leute denken. Er ist da, aber doch woanders. Ich wäre gern mehr, wie er.

Portrait: Greta Thunberg

Ein neues Jahr beginnt, obwohl ich mit dem alten noch gar nicht richtig abgeschlossen habe, aber so ist das wohl meistens. Die Jungs räumen gerade die WG-Küche auf; draußen nieselt es so vor sich hin; ich sitze auf meinem Bett, neben mir eine Familienpackung Taschentücher und eine große Kanne Tee. Abschied tut weh, vor allem„Portrait: Greta Thunberg“ weiterlesen

Winter

Wenn die Blätter fallen – undsich der Himmel schließt,dann öffne ich mein Fenster. Wenn ich bei mir bin – unddu mich nicht vermisst,dann öffne ich mein Herz. Wenn sich die Dunkelheitwohlwollend um mich legt,dann atme ich tief ein. Es riecht nach Schnee.

Zwischen Haus Nummer 17 und Allee-Center

Der Typ, der mir gegenübersteht, ist nicht besonders groß. Er trägt eine Sonnenbrille und eine dunkelblaue Jacke. In der linken Hand hält er eine Flasche Bier. „Sie haben aber schöne Beine“, sagt er und kommt auf mich zu.

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