Lust, Genuss, Musik


Ich stehe neben mir. So. Abgerückt. Ich bin anders. Die Lust hat mich herausgeschoben, körperlos, nun höre ich. Ich höre mein Gefühl und ich bin es, ich bin nichts anderes mehr. Das Atmen wird schwerer. Es wird lauter. Langsam, ein paar Töne füllen mich aus und tanzen in mir, sie machen mich leichter. Ah, ich schwebe, bevor ich wieder in mich hineinstürze. Licht mischt sich in Dunkelheit, sie tanzen auch. Fallend die Arme ausbreiten, die nicht zu mir gehören, den Kopf heben, der nicht zu mir gehört, die Augen öffnen. Ich weiß nicht, wo ich bin. Ohne die Zeit.