Mondlicht | Fotostrecke

Wie liegt im Mondenlichte
Begraben nun die Welt;
Wie selig ist der Friede,
Der sie umfangen hält!

IMG_8277.JPG

Die Winde müssen schweigen,
So sanft ist dieser Schein;
Sie säuseln nur und weben
Und schlafen endlich ein.

IMG_8413.JPG

Und was in Tagesgluten
Zur Blüte nicht erwacht,
Es öffnet seine Kelche
Und duftet in die Nacht.

Wie bin ich solchen Friedens
Seit lange nicht gewohnt!
Sei du in meinem Leben
Der liebevolle Mond!

IMG_8359

Theodor Storm

9 Kommentare

  1. März in Wahrheit

    Eva Strittmatter

    Alle Schneisen sind mit Blau ausgegossen.
    Der März ist hellblau. Hellblau nicht grün.
    Das Kieferngrün ist von Lichtblau umflossen,
    In dem, gegens Licht, Lichtstäublein sprühn

    Von fliegendem Leben, Mücklein, die schweben
    Im okeanisch wogenden Blau.
    Allgierig sich erneuerndes Leben
    Umbalzt auch mich, die zaudernde Frau.

    1. Endlich schaffe ich es mal, zu antworten, lieber Matze.
      Bei diesem Gedicht muss ich sofort an die blaue Stunde denken. Das war sicher auch deine Assoziation, oder?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s